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MOSKAU: PRÄSENTATION

Der folgende Text ist eine Bearbeitung der Transkription der Audio-CDs der Konferenz 2005.

Für die russische Hauptstadt waren Frau Marina Chibisova, Koordinatorin des Jugendprojektes im Center for Interethic Relations, Frau Yulia Gabidulina, Programmverantwortliche bei der Moskauer Helsinki-Gruppe und Frau Olga Kolosova, Abteilungsleiterin des Komitees für Familie und Jugend der Stadt Moskau anwesend.

Zunächst wurde das in Moskau existierende Diskriminierungsproblem bezüglich der Arbeitsimmigranten aus ehemaligen Sowjetrepubliken angesprochen. Da bis heute keine gesetzliche Regelung über den Status dieser Migranten erlassen wurde, befindet man sich in einem rechtsfreien Raum, in dem Korruption und Gesetzesübertretungen Tür und Tor geöffnet sind.

Anschließend stellte sich die Netzwerkorganisation Young Europe vor, die im Bereich der Menschenrechte agiert. Das Hauptziel von Young Europe besteht darin, Aufklärungsarbeit auf Seiten der Jugendlichen zu leisten, um diese besser über ihre Rechte zu informieren. Des Weiteren betätigt sich die Organisation in der Erforschung und Überwachung der Situation der Menschenrechte und ihrer Verletzungen. Besonders zentral sind hierbei die Rechte der ethnischen Minderheiten, das Recht auf Arbeit und das Wahlrecht. Mit Hilfe von Partnerorganisationen veranstaltet man öffentliche Aktionen und Kampagnen im Bereich der Menschenrechte.  Laut Young Europe stellt die ungenügende Beteiligung von Jugendlichen in diesem Gebiet ein Manko dar. Da teilweise große Informationsdefizite herrschen, möchte die Organisation diesen durch gezielte Informationsverteilung und Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Pressekonferenzen) bekämpfen.

Abschließend wurde noch der Mangel an Kooperation zwischen den staatlichen Stellen und den Menschenrechtsorganisationen herausgehoben, gleichzeitig wurde aber auch über eine positivere Entwicklung in diesem Bereich berichtet. So nehmen Repräsentanten der russischen Menschenrechtskommissionen mittlerweile auch an Veranstaltungen und Pressekonferenzen der NROs teil. Regelmäßig werden auch Vertreter der städtischen Behörden und der Gemeinden eingeladen, um eine weitere Zusammenarbeit zu organisieren.

Trainer: Andrey Yurov, Russe, arbeitet als Experte im Bereich der Menschenrechte. Er tritt für die Verteidigung der Menschenrechte ein und engagiert sich gegen Rassismus, Intoleranz, Xenophobie und Rassismus.

Bereiche möglicher Zusammenarbeit: Teilnahme-Ideen


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